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3 erkämpfte Punkte in Rammenau

Paddel | 17. Mai 2012 | 10:34

Am Mittwoch vor Himmelfahrt reiste die Elf vom SVZ zum außerplanmäßigen (weil verlegten) Spiel nach Rammenau, mit der Marschrute, dort keine Punkte herschenken und zumindest einen mitnehmen zu wollen. Dementsprechend engagiert begann die Partie vonseiten der Zeißiger. Die ersten zehn Minuten dominierte man das Spiel und erarbeitete sich früh zahlreiche Eckbälle. Dann aber ein plötzlicher Gegenzug in Minute elf von Rammenau, der SV brauchte zu lange, um sich zu sortieren, bekam den Ball nicht geklärt, was Thomas Schmuck ausnutzte und aus 18 Metern ins linke Toreck zum 1:0 für die Gastgeber einnetzte. Ein erneutes Mal musste die Mannschaft um Coach „General“ Weichert gegen eine frühe gegnerische Führung ankämpfen. Doch die Erfahrung aus den letzten Spielen lehrt: Besonders in solchen Situationen ist der SVZ nicht zu unterschätzen. Statt die Köpfe hängen zu lassen, peitschte man sich gegenseitig an und arbeitete weiter in Richtung gegnerisches Tor. Dann in der 22. Minute – nach einigen erfolglosen Zeißiger Angriffen – entschied der Schiedsrichter: Handspiel der Gastgeber im eigenen Strafraum und Elfmeter für die Gäste. Der Anwärter auf die Torjägerkanone der Liga Andreas Kober schnappt sich die Pille und besorgt mit einem wuchtigen Schuss unter die Torlatte das 1:1 für Zeißig. Der SV, vom Ausgleich beflügelt, spielte in der Folgezeit munter auf, dominierte klar das Spielgeschehen, konnte aber nicht nachlegen. So gingen die Teams mit dem ausgeglichenen Zwischenstand in die Kabinen. Die zweite Halbzeit stellte sich dann wieder als ausgeglichen dar. Torchancen ergaben sich im Hin und Her auf beiden Seiten, was für die Zuschauer sicher interessant und spannend, wenngleich nicht immer auf technisch höchstem Niveau, war. In der 73. Minute dann die das Spiel entscheidende Szene: Kober bekommt den Ball mittig an der gegnerischen Strafraummarkierung und zieht ebenso trocken wie überlegt ins kurze Eck ab – 2:1 für die Gäste aus Zeißig. Die Aufgabenstellung ab diesem Tor war klar: Ergebnis sichern und nichts mehr zulassen. Der SV verteidigte mit „Mann und Maus“. Nichts desto weniger kam Rammenau im immer rauer werdenden Spiel oft vor das Gästetor. Doch der kämpferische Einsatz sowie in der einen oder anderen Situation das Glück, sorgten dafür, dass der Ausgleich für die Platzherren nicht mehr fiel. Der SVZ konnte so den knappen Vorsprung über die Zeit retten und sich über drei weitere Punkte freuen. Für die Zuschauer war es ein packendes, weil von beiden Seiten unter höchstem Einsatz geführtes Spiel.

Einen Riesenanteil an dem Zeißiger Sieg hatten dabei die Fans – vor allem die wie 1000 Mann lautstarken Nachwuchskicker des SVZ, die ihre Mannschaft in jeder Minute phänomenal unterstützten. Vielen Dank an dieser Stelle!

Nun gilt es, sich auf das kommende Spitzenspiel gegen den Tabellenprimus Pulsnitz vorzubereiten. Der SVZ hofft auf zahlreiche Unterstützung und gedrückte Daumen für diesen Fight.

 

SVZ: Mietschke – Tschierske; Döhl; Mitzscherling (68.min Kummer); Jannack – Lange; Helling; Bach (82.min Genz); Walter (63.min Heinecke) – Kober; Nusa

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SpG Lausitz Hoyerswerda/SV Zeißig – SpG Laußnitz/Königsbrück 0:2

Paddel | 15. Mai 2012 | 12:19

Wir haben frisch und munter begonnen und stellenweise richtig guten Fußball gespielt aber es versäumt ein Tor zu schießen. Mitte der ersten Halbzeit verloren wir fast komplett den Spielfaden retteten uns mit einem 0:0 in die Pause. In der zweiten Spielhälfte luden wir den Gegner regelrecht zum Erfolg ein der sich nicht lange bitten ließ und in der 41. Minute und 60. Minute einschoss. Drei Minuten später gab es für uns einen Strafstoß den Felix Kalbas (Elferschütze vom Dienst eigentlich Noack) vergeigte. Was dann kam war nur noch Krampf und gebolzte. Da nach dem Spiel erst einige Spieler „wussten das sie nächst Woche Jugendweihe haben“ wird die Reise am 19.5 um 10.30 Uhr nach Großharthau kein Deut leichter.

Dirk Jürß

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Gutes Spiel beim Ligaprimus

Paddel | 14. Mai 2012 | 12:50
Am Samstagnachmittag reiste die Reserve zum souveränen Tabellenführer nach Lauta. Die Spieler wussten von der ersten Minute an, dass sie nichts zu verlieren hatten und wollten den haushohen Favoriten ein wenig ärgern. Die Lautaer von Beginn an zwar die spielstärkere Mannschaft, aber Zeißig verstand es hinten gut zu verschieben und vorne einige Nadelstiche zu setzen. Der erste dieser Art in der 7. Minute. Friedrich setzt einen tollen Volleyschuss aus 20 Metern gegen den Pfosten und im Nachschuss verpasst Schäfer das leere Tor knapp. Danach wurde auch Lauta gefährlicher, doch die Schüsse in Minute 16 und 20 fanden nicht ihr Ziel. Dann die 26. Minute. Helling erkämpft sich an der Torauslinie den Ball geht nach innen und passt auf den völlig freien Friedrich, der keine Mühe hat das 1:0 zu markieren. Lauta mitunter ratlos im Spiel nach vorne schaffte es vor der Halbzeit nur noch einmal das Zeißiger Tor in Gefahr zu bringen. Aber Bucholds Schuss geht am Kasten vorbei. Zeißig danach noch durch 2 Freistöße von Genz und Schäfer gefährlich, die jedoch beiden knapp am Tor vorbeistrichen. So ging es mit dem sensationellen 1:0 aus Zeißiger Sicht in die Pause. Lauta begann die zweite Halbzeit sehr druckvoll. Schon 2 Minuten nach Wiederanpfiff findet ein Freistoß aus dem Halbfeld am langen Pfosten den einlaufenden Lienig, der aus spitzem Winkel den Ausgleich erzielt. 5 Minuten nach dem Ausgleich geht Buchold in den Strafraum und kann nur durch ein Foul gestoppt werden. Den fälligen Elfmeter verwandelt Schöps sicher im linken unteren Eck. Lauta wollte jetzt die Entscheidung, aber Zeißig spielte weiterhin zielstrebig ihre Konter. So in der 65. Minute. Der Ball wird blitzschnell durch das Mittelfeld gespielt, Caban passt im richtigen Moment auf Heinecke, der kunstvoll mit dem Außenrist zum 2:2 vollendet. Zeißig kämpfte aufopferungsvoll um den Punkt mit nach Hause zu nehmen. Die 73. Minute dann mit der entscheidenden Szene. Nach einer Ecke spitzelt Kuhla den Ball vor dem schussbereiten Springer aus dem Strafraum und wird von diesem getroffen. Doch zum Entsetzen aller Zeißiger entscheidet der Unparteiische nicht auf Freistoß für den SVZ sondern auf Elfmeter für Lauta. Kieslich lässt sich dieses Geschenk nicht entgehen und versenkt zum 3:2, was gleichzeitig der Endstand war.
Fazit: Eine starke Leistung der Zeißiger Reserve gegen den Ligaprimus. Darauf lässt sich für die nächsten Spiele aufbauen.
SVZ II : Löschner – Genz, Schäfer, Wüstenhagen, Madysa – Helling, Caban, Kuhla, Heinecke, Horst- Friedrich
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Verdienter Arbeitssieg

Paddel | 12. Mai 2012 | 18:32
In der Schwarzwasserarena begrüßten wir am heutigen Samstag die Spg Bernsdorf/Biehla/Deutschbaselitz. Mit dem hohen Hinspielergebnis im Kopf (13:1 gewonnen), gingen unsere Jungs locker ins Match. Und auch die schnelle 3:0 Führung durch Jonas Schramm, Philip Preiss und Till Wolthusen führte zu einer Unterschätzung des Gegners, welche durch zahlreiche Krankheitsausfälle seine Mannen mit Spielern des spielfreien SV Aufbau Deutschbaselitz verstärkt hatte. Durch technisch schnelles Konterspiel erarbeiteten sich die Kicker von der SpG Bernsdorf zwei Anschlußtreffer zum 3:2 Halbzeitstand. Nach der Pause, wollte der Gegner seine Chance nutzen das Spiel zu drehen, scheiterte aber immer wieder an unserer besser formierten Abwehr. Das schnelle Umkehrspiel brachte uns mehr Räume, die wir dann in der 41. Minute durch Peter Seifert in ein Tor umwandeln konnten. Der 2-Tore-Vorspung brachte uns Sicherheit für unser Spiel und durch zahlreiche Möglichkeiten, konnten wir 5 Minuten vor Schluß durch Till Wolthusen auf 5:2 Endstand erhöhen.
Fazit: Ein stets gefährlicher Gegner mit einem super aufgelegten Torwart, machte uns das Leben schwerer als gedacht. Trotzdem geht der Sieg in Ordnung.
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Last-Minute-Punkt gegen Bischofswerda II

Paddel | 8. Mai 2012 | 12:33

Nachdem das Hinspiel in Bischofswerda für den SVZ in einem 10:1 – Debakel endete, wollte dieser am vergangenen Samstag vor allem defensiv gut aufgestellt sein, um sich nicht erneut die Blöße zu geben. Dementsprechend zurückhaltend begann das Spiel in der Schwarzwasser-Arena: Zeißig wollte aus einer soliden Verteidigung heraus ins Spiel kommen, Bischofswerda war taktisch ähnlich eingestellt. So zwang man sich gegenseitig zu langen Bällen, weil auf beiden Seiten gut zugestellt wurde. Der Gastgeber hatte dabei etwas mehr Ballbesitz, der Spielaufbau stellte sich dennoch als schwieriges Unterfangen dar. Viele der langen Bälle fanden – zum Teil auch bedingt durch den böigen Wind – keinen Abnehmer. So blieb die erste Hälfte chancenarm und – wenn überhaupt – nur für Taktikfreunde sehenswert. Lediglich eine gute Chance von Holger Teßmann, der den Ball aus guter Schussposition im Schiebocker Strafraum nicht richtig traf und ein Freistoß von Tony Bach, der nur knapp das linke „Dreiangel“ überflog, sorgten für kurzes Aufraunen bei den 51 Zuschauern. In Halbzeit zwei setzte sich das taktisch geprägte Spiel der ersten Hälfte fort. Wieder wurden fast ausschließlich lange Bälle in die gegnerische Hälfte geschlagen, wieder ergaben sich daraus nur wenige Torraumszenen. Keines der beiden Teams wollte zu viel riskieren. In der 60. Minute dann ein Konterangriff der Gäste in den Rücken der Zeißiger Abwehr und Antonius Schkoda schiebt den Ball zum 0:1 ein. Und ein weiteres Mal muss der SV einem Rückstand „hinterherlaufen“. Doch man besann sich, spielte konzentriert weiter und fand auch allmählich ins Kurzpassspiel. Auch Chancen ergaben sich, nur wollte der Ausgleich nicht fallen. Es war zum verzweifeln. Dann noch einmal Freistoß von der Mittellinie und alles versammelte sich im Strafraum von Bischofswerda. Der Ball flog lange durch die Luft, eine Traube von Spielern fand sich am Landepunkt zusammen, mitten unter ihnen Andreas Kober, der den Ball direkt auf die Stirn bekam und zum überfälligen Ausgleich einköpfte. Die Erleichterung, dass sich die Bemühungen doch noch auszahlten, war deutlich zu spüren. Unmittelbar nach dem darauf folgenden Anstoß pfiff der Schiedsrichter die Partie ab.

Das 1:1 macht das Hinspiel sicher nicht vergessen und kann nicht als gelungene Revenge bezeichnet werden, stellt aber – auch auf Grund der Entstehungsgeschichte und dem Tor in letzter Minute – doch zumindest eine kleine Wiedergutmachung dar.

 

 

SVZ: Mietschke – Tschierske; Döhl; Nusa; Jannack – Bach; Lange; Helling; Teßmann (62.min Walter); Petko – Kober

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- : -

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