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VonFritschi

Aug 4, 2009

Bergenkiller SVZ lässt Elsterheidehauptstadt brennen!

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27 Spiele hielt die Glückssträhne des LSV an. Bis zu jenem Sonntagmorgen, der in die Geschichtsbücher des Prestigeduells Bergen : SV Zeißig eingehen sollte. Vor 200 Zuschauern ertönte 10:30 Uhr der Anpfiff zu einem der packendsten und spannendsten Spiele dieser Stadtligasaison.
Der Gastgeber war sofort bemüht seinen gewohnt technisch anspruchsvollen Angriffsfußball aufzuziehen. Jedoch zerschellten diese Bemühungen am Zeißiger Powerplay. Dicht am Mann stehend und mit hochgiftigen überfallartigem Offensivpressing schien schon Mitte der 1. Halbzeit ein Rezept gefunden worden zu sein gegen den LSV, der nicht so recht ins Spiel fand. Zeißig optisch überlegener und mit den ersten Gelegenheiten vor dem Tor des Gegners. Die bis dahin noch ungeschlagenen Bergener wirkten verunsichert und es kam zu vielen Stockfehlern im Aufbauspiel. Der Underdog aus Zeißig mit zunehmender Spielzeit immer selbstbewusster, mit dem festen Ziel die weiße Weste Bergens völlig zu verdrecken. 0:0 zur Halbzeit! Puh! Hier war was drin.

Mit dem Beginn der 2. Halbzeit hatten die Bergener ihre Unsicherheit abgelegt. Beide Mannschaften nun mit ausgeglichenen Spielanteilen. Die gegnerische Kreativabteilung um Mittelfeldkünstler „Kleines T“ legte nun einige Kohlen nach um den Zeißiger Abwehrgürtel zu sprengen. Doch dieser schien aus massiven Stahlbeton zu sein. Es war einfach kein Durchkommen. Veteran Jörg Schuster und Torwartlegende Andreas Pickenbach organisierten die Abwehr perfekt und so war ein Durchdringen schwer für die berüchtigten Bergener Speerspitzen im Sturmzentrum. In der 52. Minute war es dann der goldene Fuß von Neuzugang Christian „The Hammer“ Rehnisch, der ins Bergener Herz schoss und den überfälligen Führungstreffer erzielte. Der SVZ danach weiter konzentriert. Die ballgewandten Mittelfeldsuperstars Andreas Kober, Marco Helling und Erik Mitzscherling setzten weiter die abgezockten Sturmspitzen Mario Liebsch und Christian Rehnisch in Szene und wirkten kein bisschen nervös. Nach anfänglicher Fehlzündung der Triebwerke machte nun auch „Düsendüvi“ mächtig Druck über die linke Seite. Nach einem Gewaltschuss von Mario Liebsch in der Schlussviertelstunde konnte nur noch der Pfosten den Gastgeber vor dem 2:0 bewahren. Der absolut überforderte Schiedsrichter, der zu keinem Zeitpunkt das Spiel unter Kontrolle hatte, pfiff nach 5 Minuten Nachspielzeit endlich ab und besiegelte die 1. Saisonniederlage des LSV seit knapp 2500 Spielminuten. Sofort nach dem Spiel spielten sich tumultartige Jubelszenen ab. Zusammen mit den Fans feierte die Mannschaft die Vernichtung Bergens wie einen Pokalsieg bis tief in die Nacht.

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Matchwinner

Von Fritschi

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