Do. Sep 23rd, 2021

SVZ II

Auf heimischem Boden hatte sich das Duo Krasowski/ Nowotnick einiges vorgenommen, vor allem ging es darum die Hinspielpleite in Neustadt zu egalisieren. Dies gelang leider nur zum Teil, für den Dreier fehlte des Quäntchen Glück an diesem sonnigen Sonntag. Dadurch ist die zweite Mannschaft des SVZ in den kommenden beiden spielfreien Wochenenden auf die Schützenhilfe diverser Vereine angewiesen, um in der Tabelle nicht durchgereicht zu werden. Die Personalsituation ist nach wie vor prekär, jedoch nicht mehr katastrophal wie noch vor einigen Wochen und während der Hinrunde. Es kehrten Nikielewski und Kloß zurück in den Kader, Veteran Eberhardt war zudem wieder mit von der Partie und Knipser Liebsch dribbelte nach seiner Abstinenz in Lohsa wieder in der Startelf auf. Keeper Gronau übernahm stellvertretend für den verletzten Kapitän Mitzscherling die Binde des Spielführers. Im Vergleich zur Vorwoche gab es nur wenige Veränderungen in der Zeißiger Startelf, so dass man ketzerisch fast von Stabilität sprechen konnte, ist dies doch ein Novum bei der Zweiten. Dies tat dem Spiel der Gastgeber aber gut. Sicher agierten die Truppe vom Schwarzwasser in der Anfangsphase und zwang den LSV in die Defensive. Nur das Runde wollte einfach nicht in das Eckige. Torlos ging es in die Pause. Mit Beginn der zweiten Halbzeit trat der SVZ weiter dominant auf, gleichwohl kamen auch die Gäste zu einigen Chancen. In der 52. Minute spielte ein Neustädter Stürmer Volleyball statt Fußball und blieb auch sofort nach der Aktion stehen, da er den Pfiff des Schiedsrichters erwartete. Dieser Pfiff blieb jedoch aus, der dicht bei der Situation stehende Linienrichter schien ebenfalls nicht so recht bei der Sache. Die Gäste aus Neustadt schalteten in diesem Moment einfach schneller und netzten ein zum 1:0 aus LSV-Sicht. Danach agierte Zeißig weiter nach vorn, die spielstarken Nuck und Kowal sowie Knipser Liebsch bereiteten dem LSV einige Probleme im Mittelfeld. Die Vielzahl der daraus resultierenden Chancen konnten jedoch nicht genutzt werden. Der zu Beginn der zweiten Halbzeit eingewechselte SVZ-Akteur Nikielewski schien sich wohl zu fühlen in seiner Jokerrolle an diesem Tag, mit viel Energie brach er regelmäßig in den Strafraum der Gäste ein. Aber auch er vermochte es nicht den längst überfälligen Ausgleichstreffer zu erzielen. Neustadt setzte hier und da gefährliche Konter, die aber auch zu keinem weiteren Treffer führten, zu sicher agierte auch SVZ-Keeper Gronau in seinem Strafraum. Nach etlichen vergebenen Chancen erlöste Liebsch die Zeißiger Anhänger dann in der 88. Minute per Kopf. Selbst danach drückte Zeißig weiter auf den Siegtreffer und kam noch zu Chancen, die jedoch wie in den 90 Minuten zuvor liegen gelassen wurden.

Fazit: Zwei verschenkte Punkte, denen man hier hinterher trauern muss. Dennoch macht die Leistungssteigerung im Vergleich zur Vorwoche Hoffnung auf den Saisonendspurt.

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