Fr. Sep 24th, 2021

SVZ

„Heimsieg!“ hatte unsere Prognose hier gelautet – und die stimmte. Aber es war ein verdammt hartes Stück Arbeit, bei dem es sich die Gastgeber selbst unnötig schwer machten. Hatte Rostam Geso die Zeißiger in der 43. Minute, also psychologisch wichtig ganz kurz vor dem Pausenpfiff, in Führung bringen können, war es Tobias Berthold, der die Gäste in der 51. Minute zu einem nicht minder psychologisch wichtigen Zeitpunkt mit dem 1:1 wieder ins Spiel brachte. Zwar gelang Rostam Geso in der 60. Minute die neuerliche Führung der Platzherren, doch kurze Zeit darauf brachten sich die Schwarzwasseraner durch eine fragwürdige Rote Karte für den eingewechselten Nico Heinecke (67. / Notbremse) in Unterzahl und damit das Projekt Heimsieg in Gefahr. In einer nun sehr hitzig werdenden Partie zeigten die Gäste allerdings auch Nerven. Als sie in der 75. Minute gleich zwei Akteure auf einen Schlag verloren, wurde ihre numerische Überlegenheit ins Gegenteil gekippt: Marcus Schulze stoppte Rostam Geso mit einer Notbremse und sah für diese Aktion Rot. Da gingen dem Rammenauer Tormann Tino Kalies die Nerven durch: er warf vor Wut Rostam Geso den Ball ins Gesicht und der Referee, der Kalies schon in der Pause wegen Vermaulung mit Gelb hatte bestrafen müssen, schickte ihn nun mit Gelb-Rot zum Abkühlen.

Erst in der zweiten Minute der Nachspielzeit konnte Zeißig seines Sieges gewiss sein, als der Mann des Tages, Rostam Geso, mit seinem dritten Treffer an diesem Tage den Dreier für Zeißig festmachte. Was für ein schweres Stück Arbeit – und dann noch nicht mal für ein paar Stunden die Tabellenführung! Da Lauta in Cunewalde eingebrochen war, übernahm Motor die Spitze und behielt sie dank des Bergener Remis’.

„Fakt ist, wenn wir oben mitspielen wollen, müssen wir uns noch mächtig steigern. Denn sonst haben wir keine Chance gegen die «Hochkaräter», die zurzeit einen guten Lauf haben“, so Rostam Gesos nüchternes Fazit nach dem Abpfiff.

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Quelle: Sächsische Zeitung

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