Fr. Sep 24th, 2021

svz

 

Da hat sich der Kollektiveinsatz am Freitagabend gelohnt, werden sich die Spieler des SV Zeißig denken. Denn um den verschneiten Platz für das Spiel am Samstag gegen den TSV Pulsnitz bespielbar zu machen, griffen zahlreiche Zeißiger Vereinsmitglieder gemeinsam zum Schneeschieber und räumten Strafräume, den Mittelkreis und die Außenlinien, um zu verhindern, dass wieder eine Partie ausfällt und die ohnehin schon lange Liste von Nachholspielen weiter anwächst (Vielen Dank an dieser Stelle an alle Helfer!). In der ersten Hälfte begann das Spiel jedoch nicht sehr verheißungsvoll. Zwar war ein technisch sauberes Kurzpassspiel nicht möglich, weil weite Teile des Spielfeldes noch mit Schnee bedeckt waren, doch gerade im Aufbauspiel und Spiel ohne Ball taten sich deutliche Nachlässigkeiten auf. Zum Zeißiger Glück fanden auch die Gäste nicht so recht ins Spiel, sodass auf beiden Seiten nur einige Schüsschen auf die Tore zusammenkamen. In der Halbzeit rüttelte SVZ-Coach „General“ Weichert sein Team wach und brachte ziemlich lautstark zum Ausdruck, dass er die bisherige Vorstellung nicht so überragend fand. Der Kritik nahmen sich die Gastgeber offensichtlich an, denn im Laufe der zweiten Halbzeit erarbeiteten sie sich immer mehr Spielanteile. In der 58. Minute bekam Robert Lange auf der rechten Seite den Ball, zog in die Mitte, ließ dabei mit einigen Haken den Großteil der Pulsnitzer Verteidigung stehen und vollendete sein Solo mit einem Linksschuss zum 1:0. Zeißig ließ in der Folge nicht nach, in der 69. Minute wird Nino Walter schön frei gespielt, der mit dem Ball am Fuß erst im Gästetor zum stehen kommt und dabei auch vom Pulsnitzer Keeper nicht aufgehalten werden konnte – 2:0. Pulsnitz bemühte sich im Anschluss daran, noch einmal ins Spiel zurückzufinden, zwingende Torchancen ergaben sich daraus aber nicht. Vielmehr konnte der SVZ noch einen nachlegen: Einen ansehnlichen Angriff über mehrere Stationen konnte Nico Helm in der 85. Minute mit einem gezielten Schuss in die rechte Torecke zum 3:0 abschließen, was schließlich auch den Endstand darstellte.

Man hat das Gefühl, dass der SVZ erst zwei Tore schießen muss, um befreit aufspielen zu können. Das muss man sich auch von Beginn an trauen, dann würde das Spiel ab der ersten Minute souveräner gelenkt werden können, was auch die Stimmbänder des Trainers schonen würde.

 

SVZ: Fromelius – Helling; Döhl; Bach; Heinecke; Walter – Helm; Görner (86.min Schäfer); Geso (59.min Kober); Lange – Nusa (59.min Rößler)

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