So. Sep 19th, 2021

Nach dem torreichen Sieg in der letzten Woche in Kamenz (0:8), wollte der SVZ auch am vergangenen Samstag gegen den SC Großröhrsdorf als Gewinner das Feld verlassen und nicht zuletzt die Serie „zuhause ungeschlagen“ weiter ausbauen. Nach den ersten Minuten, in denen die Bälle von beiden Teams nur zaghaft durchs Mittelfeld geschoben wurden, um allmählich ins Spiel zu finden, stellten sich bald die Gäste als bissigere Mannschaft heraus, die sich damit auch mehr Spielanteile erarbeitete. Zeißig reagierte zumeist, anstatt selbst die Zweikämpfe zu suchen, für sich zu entscheiden und dem Gegner sein Spiel aufzuzwängen. In der 36. Minute dann Ballverlust der Gastgeber im Mittelfeld, Großröhrsdorf spielte den Ball schnell nach vorne auf Rudolph, der den Ball über den herauseilenden Zschorlich hob und das 0:1 markierte. Der SVZ erhöhte daraufhin die Schlagzahl etwas, um vor der Pause noch den Ausgleich erzielen zu können. Kurz vor dem Halbzeitpfiff erreichte ein langer Ball an die gegnerische Eckfahne Robert Lange, der den Ball um den herausgelaufenen Großröhrsdorfer Schlussmann herum ins Tor brachte – 1:1, dachten alle. Doch der Unparteiische eilte zu seinem Assistenten, der ihm zu verstehen gab: Abseits! Widersprüchlich daran war, dass er zuvor seine Fahne unten ließ. Jedenfalls zählte der Treffer letztlich nicht und es ging mit 0:1 in die Kabinen. Nach dem Seitenwechsel war Zeißig bemüht, das Spiel aufzuziehen, doch die erste nennenswerte Aktion in Hälfte zwei gehörte Großröhrsdorf. Ecke von rechts, der Ball flog auf den ersten Pfosten zu, prallte von diesem ins Spielfeld zurück und als Zeißig davon immer noch verdutzt war, hatte Hensel bereits den Fuß dran und das 0:2 erzielt. Zeißig versuchte danach weiter, ins Spiel zu finden, fand jedoch zu keiner Zeit ein probates Mittel gegen die tief stehenden Gäste, die zudem stark verteidigten. So konnte Großröhrsdorf den Vorsprung souverän bis zum Schlusspfiff verwalten und dem SV Zeißig die erste Heimniederlage der laufenden Spielzeit bescheren.

SVZ: Zschorlich – Helling (62.min Helm); Nusa; Döhl; Franke – Kümmig (62.min Schimkus); Geso; Guroll; Schumacher – Lange; Kober

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