Mi. Sep 22nd, 2021

SVZ1

Am vergangenen Samstag war der FSV aus Lauta zu Gast bei den Zeißigern. Für den SVZ war es gerade im Derby oberstes Ziel, nicht wie in den vergangenen Spielen früh in Rückstand zu geraten. Das gelang auch ziemlich gut: Zeißig bestimmte im Stile eines dominanten Gastgebers die Anfangsphase, stellte die Räume gut zu und steckte im richtigen Moment die Bälle in die Spitze, sodass auch einige Torchancen herausgespielt werden konnten. Nur Zählbares sprang daraus vorerst nicht heraus. In der 22. Minute dann aber bediente Robert Lange mit einem gut getimten Pass durch die Lautaer Abwehrkette Rostam Geso, der überlegt in die rechte Torecke zum 1:0 einschob. Auch in der Folge kam Lauta nicht ernsthaft vor das Gehäuse der Zeißiger, welche es versäumten, einen Treffer nachzulegen. So ging es mit dem 1:0 in die Kabinen. Die zweite Hälfte begann wie die erste endete: Zeißig bestimmte das Spiel, Lauta war zwar bemüht, sich Möglichkeiten zu erarbeiten, wirklich zwingende Möglichkeiten blieben jedoch aus. Die Gastgeber kamen in der Folge vermehrt in sehr gute Schussposition, hatten zum Teil sogar schon sämtliche Verteidiger des FSV hinter sich gelassen, scheiterten aber immer wieder am Lautaer Keeper. So kam es schließlich wie es kommen musste: In der 82. Minute sah der Unparteiische im Zeißiger Strafraum ein Foulspiel an Andy Buchold und Thomas Lock verwandelte den daraus resultierenden Strafstoß zum 1:1. Beinahe wäre es kurz darauf noch zum Debakel für den SV gekommen als im Torraum der Ball wie im Flipper zwischen den Spielern hin- und hersprang und nur knapp am rechten Torpfosten vorbei den Weg ins Aus fand. So blieb es beim Unentschieden. Im Nachhinein lässt sich freilich darüber streiten, ob der Elfmeter, der zum Ausgleich führte berechtigt war oder nicht. Letztlich muss sich der SVZ aber den Vorwurf gefallen lassen, die Entscheidung nicht schon eher herbeigeführt zu haben. Daher geht das Remis – so ärgerlich es für Zeißig sein mag – auch in Ordnung.

 

SVZ: Schäfer – Helling; Döhl; Bach; Nusa (58.min Görner); Tschierske – Helm; Kober; Lange (80.min Pieprz) – Geso (88.min Genz); Walter

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