Fr. Sep 24th, 2021

Nach langer Durststrecke hat es die 1. Mannschaft des SV Zeißig endlich geschafft wieder einen 3er einzufahren. Dass dies ein Geduldsspiel werden sollte, zeigte sich schon nach den ersten 3 Minuten. Denn der Gegner aus Hochkirch stand mit allen 11 Spielern in der eigenen Hälfte und war gar nicht erst versucht die Zeißiger unter Druck zu setzten. Von Beginn an spielte man auf Zeit und ließ den SVZ anrennen. Der spielte den Ball immer wieder ruhig hinten rum und fand kaum Lücken in der gegnerischen Defensive. Durch eigene sinnlose Ballverluste verleitete man den Gast im Gegenzug zum Kontern, aber meist wurden diese Versuche schon weit vor dem 16er abgeschlossen, sodass sie sichere Beute für den Schlussmann des SV Zeißig waren. Aber auch die Zeißiger hatten einige gute Möglichkeiten. Ob es nun am mangelnden Selbstbewusstsein oder aber an der Nervenschwäche lag, dass diese ungenutzt blieben gilt es nun auf zu arbeiten. Erst in der 57. Minuten war es Rostam Geso, welcher den erlösenden Treffer erzielte. Nur 5 Zeigerumdrehungen später war es Kapitän Bach, welcher mit einem Distanzschuss die Führung auf 2:0 erhöhte. Dies sollte eigentlich Sicherheit geben, zumal der Gast aus Hochkirch noch immer nicht gewollt war Druck aufzubauen. Symptomatisch für die momentane Zeißiger Situation war dann die 67. Minute. Nach einem Konter war es der Stürmer, der den Ball aus 5 Metern eigentlich meterweit am Tor vorbeischoss. Allerdings stand da der Zeißiger Müller, welcher den Ball unhaltbar für Zschorlich ins eigene Netz abfälschte. Nun flatterten dem SVZ sichtbar die Nerven und durch kleinere Abspielfehler machte man den eigentlich schon geschlagenen Gegner noch einmal stark. Dieser konnte aber die sich immer noch wenigen Chancen nicht nutzen. Und sie es verpassten die Zeißiger in dieser Phase unter Druck zu setzten, so kam es wie es kommen musste und Müller bügelte sein Eigentor in der 82. Minute wieder aus, indem er den 3:1 Endstand herstellte.

Fazit: Es ist noch nicht alles Gold was glänzt, aber der Erfolg sollte den Mannen des SVZ wieder etwas Selbstvertrauen einpflanzen, sodass sie in der nächsten Woche im Derby nachlegen können.

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