Fr. Sep 24th, 2021

Nach dem eher mittelprächtigen 2:2 im letzten Punktspiel in Rammenau wollte der SVZ am vergangenen Wochenende daheim gegen den ehemaligen Bezirksligisten SG Motor aus Cunewalde nun wieder einen „Dreier“ einfahren. Beide Mannschaften haben in der Vergangenheit noch nicht viel miteinander zu tun gehabt, dementsprechend mäßig konnte man sich jeweils auf den Gegner einstellen. Die SG begann zunächst zögerlich beim Tabellenführer der Kreisoberliga. Dieser nahm von Beginn an das „Heft in die Hand“ und dominierte das Spiel. Diese drückende Zeißiger Anfangsphase mündete in das frühe Führungstor der Gastgeber. Bereits in der 8. Minute bezwang David Schumacher nach einem ansehnlich herausgespielten Angriff den Schlussmann der Gäste und schoss zum 1:0 ein. Zu diesem Zeitpunkt hätte man angenommen, dass Zeißig auch weiter so drückend agiert und gleich noch das eine oder andere Tor nachlegen kann. Doch dem war vorerst nicht so. Im Gegenteil: Durch Nachlässigkeiten im Spielaufbau stärkte man Cunewalde, die dadurch mehr und mehr den Zug zum Tor suchten. Einen Treffer konnte die SG dabei zum Zeißiger Glück nicht erzielen, sodass es mit dem 1:0 auch zur Pause in die Kabinen ging. In der zweiten Hälfte machte Zeißig dann wieder mehr für die Partie und wurde wieder spielbestimmend. Schon in der 48. Minute sollte sich dies rentieren: Nico Helm setzte sich auf links schön durch, flankte auf Robert Lange und der Linksfuß schob den Ball mit rechts per Volleyschuss in die Maschen. In der 63. Minute setzte Zeißig dann noch einen Angriff über rechts. Rostam Geso lief in den Strafraum der Gäste ein, wurde flach bedient und erhöhte auf 3:0. In der Folge hätten die Schwarzwasseraner noch ein Tor oder sogar mehrere Tore nachlegen können, wenn nicht müssen.Cunewalde jedenfalls erholte sich von den drei Gegentreffern nicht mehr und war geschlagen.

So steht am Ende ein ungefährdeter Zeißiger Heimsieg, der ruhig noch etwas höher hätte ausfallen können.

 

 SVZ: Zschorlich – Franke; Nusa;Teßmann; Tschierske – Helm (70.min Kümmig); Bach; Görner; Schumacher – Lange (72.min Döhl); Geso (68.min Guroll)

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