So. Sep 19th, 2021

Über 300 Zuschauer sahen das Spitzenspiel der Kreisliga Nord im Zeißiger Sportpark. In dem von Beginn an hitzig geführten Duell ergaben sich gleich in den ersten 15 Minuten für beide Kontrahenten je eine Großchance. Doch es blieb zunächst beim 0:0, ehe der ehemalige Zeißiger Andy Buchold am Fünfmeterraum der Gastgeber am schnellsten schaltet und zum 0:1 einnetzte (14. Min). Unbeirrt davon spielte der SVZ weiter nach vorne und entwickelte einige weitere Möglichkeiten, die jedoch allesamt ungenutzt blieben. Nach dem Wiederanpfiff zog sich der Gast aus Lauta noch weiter in die eigene Hälfte zurück als schon zum Ende der ersten Halbzeit, beschränkte sich auf lange Bälle. Zeißig drückte nun immer mehr in Richtung Lauta-Kasten. Doch der Ball fand den Weg nicht ins Tor des Tabellenzweiten. Dieser beschränkte sich im weiteren Verlauf ausschließlich auf das Kontern und stellte hinten zu. Dabei kam es immer wieder zu strittigen Szenen, bei denen einige Lautaer Spieler mit den 6 gelben Karten noch sehr gut bedient waren. Der Schiedsrichter behielt dennoch über die vollen 90 Minuten die Nerven und hatte die Partie im Griff. So auch in der Schlussphase, als Braune zu spät gegen Frosch kam und glatt rot für sein heftiges Einsteigen bekam. Wie es im Fußball so ist, rächte sich die mangelnde Chancenverwertung zum Schluss durch einen clever zuende gespielten Konter der Gäste, als die Zeißiger Mannschaft aufgerückt war (89. Min, Präger). Auch in der verbleibenden Nachspielzeit in Überzahl konnte der Gästekeeper nicht überwunden werden.

Am Ende muss sich der Tabellenführer aus Zeißig vorwerfen, dass die vielen Chancen ungenutzt blieben. Die vor allem in Halbzeit zwei drückende spielerische Überlegenheit konnte nicht in Tore umgemünzt werden. Lauta war an diesem Fußballnachmittag die cleverere und glücklichere Mannschaft und hält den Meisterschaftskampf in der Kreisliga Nord weiter offen. Nutznießer neben Lauta war an diesem Wochenende vor allem der SV Laubusch, der durch den Kantersieg über 1919 II das Spitzentrio wieder gehörig eng zusammen rücken lässt.

SVZ: Schäfer – Teßmann, Helling, Bach, Mitzscherling, Schacht (54.min Rößler) – Kober, Krause, Petko (66.min Frosch) – Nusa, Tuschmo

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