Mi. Sep 22nd, 2021

Nach dem Spitzenspiel in Bergen kam es am vergangenen Samstag zum nächsten Hochkaräter. Zu Gast in der Schwarzwasserarena war der Tabellenführer aus Bautzen. Mit einem Sieg hätte Zeißig den Platz an der Sonne zurückerobern können, aber Bautzen war von Beginn an die dominantere Mannschaft und zeigte ein sehr körperbetontes Spiel. Die Zeißiger schafften es nicht ihr gewohntes Spiel über die Flügel aufzubauen und so waren es oftmals lange Diagonalbälle, welche zumeist von den Bautzener Spielern abgefangen wurden. In der 12. Minute konnten sich die Gäste nach einem schnellen Einwurf auf der linken Zeißiger Abwehrseite durchsetzten und die Flanke in den Strafraum fand den Kopf von Müller, welcher den Ball ins Netz beförderte. Danach verlegte sich Bautzen etwas aufs Kontern und stellte hinten die Lücken zu. So war es schwer für die Zeißiger sich Torchancen zu kreieren. Es dauerte bis zur 40. Minute, ehe man einmal gefährlich in den Strafraum eindrang. Bevor Nusa jedoch zum Abschluss kam wurde er gefoult und der Schiedsrichter entschied auf Elfmeter. Diese Gelegenheit ließ sich Kober nicht nehmen und stellte etwas glücklich den 1:1 Pausenstand her. Nach dem Seitenwechsel war es dann ein etwas ausgewogeneres Spiel mit wenig klaren Möglichkeiten. In der 54. Minute hätte es eine klare Gelegenheit für den Derbyhelden der letzten Woche geben können, jedoch wurde er kurz vor dem Strafraum vom letzten Mann der Bautzener regelwidrig gestoppt. Der Schiedsrichter gab einen Freistoß und eine rote Karte wegen Notbremse. Zeißig nun in Überzahl, aber man schaffte es nicht Torgefahr zu entwickeln. Als der Schiedsrichter dann in der 76. Minute auf Strafstoß für Bautzen entschied, nachdem er Handspiel im Strafraum gesehen hatte, stellte Bautzen den alten Abstand wieder her und erhöhte auf 2:1. Die restliche Viertelstunde rannte Zeißig dann zwar wütend an, aber die Chancen waren nicht zwingend genug. Die beste Möglichkeit hatte Görner in der 93. Minute aber seinen Schuss konnte der Torwart halten.

Zeißig kassiert somit vom Spitzenreiter der KOL die erste Niederlage und das völlig verdient, da man zu keinem Zeitpunkt so richtig ins Spiel fand und es auch in Überzahlt nicht schaffte den Ball ins Tor zu befördern. Nun heißt es aber Mund abputzen, denn schon nächste Woche geht es mit dem Auswärtsspiel nach Crostwitz, ehe eine Woche später der nächste Hochkaräter, der SC Großröhrsdorf, ans Schwarzwasser kommt.

SVZ: Zschorlich – Franke, Guroll, Bach, Tschierske – Schumacher, Görner, Kober, Schuster – Geso, Nusa

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