So. Sep 26th, 2021

Bürgergemeinschaft engagiert sich für den Zeißiger Dorfgraben.

Wasser ist für die Anrainer des Dorfgrabens im Hoyerswerdaer Ortsteil Zeißig ein sensibles Thema. Doch sie stellen nicht nur Forderungen, wie das Tageblatt bereits berichtete, sondern sind auch gern bereit, ihren Beitrag zur kontinuierlichen Wasserversorgung zu leisten. Unterstützt wird das Anliegen seit Kurzem durch die Stadt Hoyerswerda mit einer im Mai 2015 unterzeichneten Vereinbarung. Deren Inhalt ist die Mitwirkung der Bürgergemeinschaft der Anlieger des Dorfgrabens, vertreten durch den Ortsvorsteher Jens Sarodnik, bei den Pflege und Erhaltungsmaßnahmen auf einer Gesamtlänge von 912 Metern. Eingeschlossen die neun Durchlässe an Brücken auf einer Länge von 54 Metern. In Auswertung der Grabenschau am 30. März rief der Staubeirat des Ortsteils zu einem ersten Arbeitseinsatz am vergangenen Sonnabend, dem 4. Juli, auf. Von den insgesamt knapp 60 Vertretern der Bürgergemeinschaft folgten 30 Bürger dem Aufruf und trafen sich in Gummistiefeln und mit den erforderlichen Werkzeugen am Feuerwehrgebäude.

Wehr bleibt noch geschlossen.

In kleine Gruppen aufgeteilt, galt es, den Bewuchs (überwiegend Schilf) aus dem Dorfgraben zu entfernen und zu entsorgen. Eine schweißtreibende Angelegenheit bei Sahara-Temperaturen! Gegen Mittag war die Arbeit erledigt und das Kraut konnte mit technischer Unterstützung von Helmut Sulk und Dietmar Jannack zur Entsorgung verladen werden. Dann trafen sich die Helfer im Feuerwehrgebäude zu einem von Erika Sulk vorbereiteten Imbiss und zur Bewertung des Einsatzes.

Leider müssen sich die Zeißiger noch einige Tage gedulden, denn in dieser Woche muss das Wehr wegen weiterer Instandsetzungsarbeiten am Gewässer noch für einige Tage geschlossen bleiben.

Johann Tesche

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