Do. Sep 23rd, 2021

SVZAm sichersten vom Punkt auf dem Blunoer Rasen: „My dirty Hobby“, die ohne richtigen Torwart starteten.

Das Elfmeternachtturnier des LSV Bluno erweist sich als ein „schmutziges Hobby“ – jedenfalls lautete der Name der Sieger vom SV Zeißig so.

Bluno. Zum 10. Elfmeternachtturnier des LSV waren 20 Teams mit über 100 Schützen am Punkt versammelt. Torgarantie war gegeben, denn hier mussten nicht in langwierigen Spielzügen bei energischer Gegenwehr Chancen herausgearbeitet werden, sondern die regulären 90 Minuten eines Fußballspiels wurden ebenso einfach ausgespart wie die Verlängerung bei K.o.-Partien; hier ging’s gleich da los, wo andere Fußballwettkämpfe erst nach der 120. Minute einsetzen: Elfmeterschießen!

Das Jubiläumsturnier war von einem nervösen Start der Schützen geprägt. Aber zum Finale hin entwickelten sich wahre Tormaschinen.

Nach der Vorrunde, die noch Tageslicht hatte, wurden ab dem Achtelfinale die Duelle unter Flutlicht und frenetischem Beifall der Fans ausgetragen. Dabei gab es gehörige Überraschungen. So mussten die Vorjahressieger, „Johre, Hage & Friends“, ebenso früh die Segel streichen wie der Geheimtipp, das Damenteam „Die always Ultras“.

Teufelskerle erwiesen sich als solche

Besser machten es da die von Denny Schäfer trainierten Blun’schen E-Jugend-Spieler, die „Teufelskerle“, die erst im Viertelfinale das Stoppzeichen sahen. Nerven aus Stahl bewiesen letztendlich die Schützen um René Guroll: Kevin Gaede, Tony Bach, Rostam Geso, Marco Helling sowie Tom Tschierske vom Kreisoberligisten SV Zeißig. Sie standen nach über drei Stunden als Turniersieger fest und könnten ihren Turnier-Namen „My dirty hobby“ (Mein schmutziges Hobby) nun eigentlich in „My glorious hobby“ wandeln.

Im Finale schlugen die Zeißiger die „Invalidensportler“ des BSV Knappen Schwarze Pumpe um das Blun’sche Urgestein Volkmar Unger mit 3:2.

Quelle: Sächsische Zeitung

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