Di. Sep 21st, 2021

SVZBildquelle: WM

Scheinbar dachten die Zeißiger Kicker nach dem 4:0-Erfolg über Rammenau wird das Spiel in Cunewalde am vergangenen Samstag ein Selbstläufer. Doch bereits in der 9. Spielminute stand Dido allein vor SVZ-Schlussmann Zschorlich und markierte das 1:0. Zeißig schaffte es auch im Anschluss daran nicht, ins Spiel zu finden. Die Fehlerquote, sowohl im Stellungs- als auch im Passspiel war einfach viel zu hoch und zog sich durch das gesamte Team. Der gute Cunewalder Kunstrasenplatz kann dabei nicht das Problem gewesen sein, schließlich hat der SVZ in der Vergangenheit des Öfteren bewiesen, dass auch auf derartigem Geläuf sicher gespielt werden kann. Tagesform und Einstellung stimmten an diesem Tag einfach nicht. So spielte allein der Gastgeber etwas, was sich Fußball nennen durfte und es war nur eine Frage der Zeit bis diese erneuten jubeln durften. Kurz vor der Halbzeit kam es für Zeißig zum dreifachen Nackenschlag: In der 38. Minute erhöhte Hempel auf 2:0, Neuman in der 40. auf 3:0 und in der 42. Minute erneut Hempel auf 4:0. Zum Zeißiger Glück war dann erst einmal Halbzeit. Nach dem Seitenwechsel strafften sich die Gäste etwas und mischten ein wenig im Spielgeschehen mit. Doch in der 58. Minute legte Schaller in der 58. Minute noch einen Treffer für Cunewalde nach und es stand 5:0. Dass Zeißig an diesem Tag wohl nicht als Sieger das Feld verlassen sollte, dürfte spätestens zu diesem Zeitpunkt jedem klar gewesen sein. Doch es galt, nicht gänzlich unterzugehen und die 10 Stadionrunden, die nach den mannschaftsinternen Statuten nach einer Niederlage mit 5-Tore-Differenz fällig geworden wären, zu vermeiden. In der 65. Minute spielte der SVZ dann seinen einzigen sehenswerten Angriff über mehrere Stationen heraus und vollendete diesen durch Kober zum 5:1. Aus Zeißiger Sicht gut war dann, dass sich Cunewalde mit einer gelb-roten Karte in der 70. Minute selbst schwächte. So konzentrierten sich die Gastgeber darauf, dass Ergebnis zu verwalten. Zeißig schaffte es in Überzahl nicht, die sich bietenden Räume zu nutzen, sodass es letztlich beim 5:1 blieb.

Alles in allem ein ziemlich verkorkster Spieltag für den SVZ.

 

SVZ: Zschorlich – Helling; Heinecke; Döhl; Tschierske – Guroll; Bach; Schumacher (43.min Görner) – Geso (63.min Nusa); Kober; Gaede (75.min Kümmig)

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