So. Sep 26th, 2021

Nachdem der Hoyerswerdaer FC sein Spiel, wie eben geschildert, mit viel Dramatik hatte gewinnen können, sollte es in der unmittelbar darauffolgenden „Abendpartie“ nicht weniger spannend werden. Das Spitzenspiel „Erster empfängt Dritten“ auf dem Kunstrasen in Hoyerswerda startete zunächst sehr verhalten. Zeißig erarbeitete sich nach und nach mehr Spielanteile. Die größte Chance der Zeißiger setzte Bruno Laser kurz vor Pausenpfiff an die Latte. In der zweiten Halbzeit wurde auch Gnaschwitz-Doberschau aktiver. Eine Möglichkeit zur Führung vereitelte der gut aufgelegte Hubertus Zschorlich im Zeißiger Tor. Mit den Einwechslungen von Denny Görner, Benjamin Müller und Eric Lischke bewies Coach Stefan Hoßmang ein goldenes Händchen. In einer turbulenten Schlussphase netzte Denny Görner nach einem tollen Angriff über Benjamin Müller zur frenetisch umjubelten 1:0-Führung (85.) ein. Nach einem Klasse-Zuspiel von Denny Görner durch die Schnittstelle der Abwehr brauchte Eric Lischke wenig später nur noch quer zu legen, und Rostam Geso hatte keinerlei Mühe, das entscheidende 2:0 (90.) zu erzielen. „Die Mannschaft belohnte sich in einem absoluten Geduldsspiel für ihre couragierte Leistung. Diese drei Punkte können richtungsweisend für den Ausgang dieser Saison sein“, so Zeißigs derzeit verletzter Torjäger Andreas Kober. „Dieser Sieg hat gezeigt, wie stark wir als Team zusammengewachsen sind“, ergänzte Rostam Geso. „Es war ein richtiges Geduldsspiel gegen einen defensiven Gegner, der auf unsere Fehler wartete und im Umkehrspiel immer gefährlich war. Offensiv fehlten uns lange die entscheidenden Situationen. Defensiv mussten wir immer konzentriert sein. Letztlich haben unsere drei Einwechsler das Spiel in die Erfolgsrichtung gelenkt. Benny Müllers Vorarbeit brachte die Führung von Denny Görner, unser Youngster Eric Lischke bereitete stark das zweite Tor durch Rostam Geso vor. Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie auch einen spät erzielten Vorsprung über die Runden bringen kann“, so SVZ-Trainer Stefan Hoßmang; darauf anspielend, dass das den Zeißigern zuletzt nicht nur einmal missglückt war. Jetzt ist der Bann hoffentlich gebrochen!

 

Quelle: Sächsische Zeitung

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