Mi. Sep 22nd, 2021

Am 18.10.2015 gastierte die 2. Männer beim HSV 1919 Hoy zum Stadtderby. Bei gutem Fußballwetter ging es gleich vermeintlich gut los für die SVZ-Elf. Koar versenkte das Leder nach einem langen Ball zum 0:1 schon in der vierten Minute. Danach gaben jedoch – wie zu erwarten war – die aufstiegsambitionierten Gastgeber den Ton an. Die Pille lief gut durch die Reihen des HSV, welcher in der 15. Minute den verdienten Ausgleich markierte. Der SVZ wurde in der Folge massiv in die eigene Hälfte gedrängt, kaum Entlastungsangriffe und ein miserables Zweikampfverhalten bereiteten den Weg für das 2:1 nach einem präzisen Fernschuss von Wach (25. Minute). Allein Keeper Gronau und dem Unvermögen der Gastgeber war es zu verdanken, dass die Schmuck-Elf in dieser Phase nicht noch mindestens weitere 3 Treffer erzielte. Kurz vor dem Halbzeitpfiff fiel das längst überfällige 3:1 aus stark abseitsverdächtiger Position für die Hausherren.

Nach der Pause agierte der SVZ aktiver und war bemüht in das Spiel zu finden, musste jedoch nach einem Konter das spielentscheidende 4:1 hinnehmen (51. Minute). Doch die Gäste steckten nicht auf und wirkten nun präsenter. Nachdem Kapitän Lange nur 5 Minuten später einen Foulelfmeter gewohnt souverän einschob, setzte dies noch einmal Kräfte frei. Der HSV musste dem hohen Tempo der ersten Halbzeit Tribut zollen und baute physisch ab. 4:2, hier ging noch was. Die Mannschaft vom Schwarzwasser war nun am Drücker und dominierte den Gastgeber die letzten 30 Minuten. Dem eingewechselten Nuck lag des 4:3 auf dem Fuß, sein Ball klatschte jedoch nur an den Pfosten. Weitere Chancen konnten nicht genutzt werden, so pfiff der Schiri die zum Schluss hitzig gewordene Partie ab.

Fazit: HSV 1919 gewinnt verdient dieses Derby aufgrund der ersten Hälfte. Die Zeißiger benötigen eine ganze Halbzeit, um sich auf den Gegner einzustellen, machten zudem in dieser Zeit so viele individuelle Fehler, dass der Rückstand nur schwer wieder aufzuholen war. Gronau hielt die Mannschaft lange im Spiel und bewahrte den SVZ vor einem Debakel.

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