Di. Sep 21st, 2021

Hallo Fans, Freunde und Sympathisanten des SVZ!

Die Saison ist nun seit drei Wochen zu Ende und wir wollen nochmal auf das Erreichte zurückblicken. Es war das Jahr eins nach der Ära Erhard Weichert, nach der es sich für unsere Mannschaft zu beweisen galt und mit Andreas Schultz hatte man einen würdigen Nachfolger für die schier unendlich großen Fußstapfen auf der Trainerposition gefunden. Trotz dieser Veränderung spielten wir eine bärenstarke Kreisoberliga-Hinrunde und schlossen diese mit 36 Punkten und 46:14 Toren auf Platz 2 der Tabelle ab, was uns so wahrscheinlich keiner zugetraut hätte. Lediglich einmal musste man sich geschlagen geben und das war beim 2:1 zu Hause gegen den Bezirksligaabsteiger SV Post-Germania Bautzen. Schnell korrigierte man die vorerst zaghaft gesetzen Ziele nach oben und wollte endlich den Sprung in die Bezirksliga schaffen. Doch auf die gute Hinrunde folgte eine Rückrunde der Pleiten, Pech und Pannen. Mit vielen verletzungsbedingten Umstellungen und durchwachsenen Leistungen kam man mit lediglich 24 Punkten und 41:22 Toren nicht über Platz 6 der Rückrundentabelle hinaus. Gerade gegen die direkten Konkurrenten, aber auch gegen das untere Tabellendrittel holte man kaum Punkte, darüber konnte der 3:0 Erfolg im Derby gegen den LSV Bergen nicht hinwegtäuschen. So war es letztendlich mit Platz 2 ein enttäuschendes Saisonende.

Doch auch das Positive muss man im Auge behalten. Zum inzwischen vierten Mal in Folge konnte Andreas ‚Kobi‘ Kober die Torjägerkanone mit sagenhaften 32 Treffern sein Eigen nennen. Und als wenn das nicht schon stark genug wäre stellten wir mit Rustam Geso (26 Treffer) auch noch Platz zwei in der Torjägerliste. Mit 429 Minuten am Stück ohne Gegentor stellten wir auch hinten einen neuen Vereinsrekord auf. Insgesamt blieb unsere Hintermannschaft diese Saison sagenhafte 14 Mal zu Null. Und zu guter Letzt konnten wir auch unseren Titel als beste Auswärtsmannschaft aus dem Vorjahr verteidigen.

Ähnlich erging es unserer Zweiten Mannschaft.Mit viel Elan ging das Team von „Sir Krasse“ Krasowski in die vergangene ewag-kamenz-liga Saison. Drei Neuzugänge stießen letzten Sommer dazu, Birgany (FSV Lauta), Jannack (Sabatical) und Frosch (ESV Dresden). Punktuell verstärkt durch Spieler der ersten Mannschaft legten wir auch einen fulminanten Saisonstart hin. Mit einem 4:1 Sieg über Lokalrivalen FC Lausitz Hoyerswerda im Rücken und ungeschlagen bis zum 6. Spieltag kam es dann zum Aufeinandertreffen mit dem späteren Meister FSV Lauta. Von argen Personalproblemen gebeutelt zeigten die Lautaer uns sehr deutlich die Grenzen auf, mit einer 5:0 Packung ging es zum duschen. Danach war etwas der Wurm drin, dennoch stabilisierten wir uns, sammelten weiter Punkte und schlossen die Hinrunde sogar noch mit Platz 3 ab. Die Ergebnisse der Hinrunde konnten in der Rückserie nicht bestätigt werden. Einer schlechten Vorbereitung folgte ein beispielloser Leistungseinbruch. Es fehlte an personeller Konstanz, die zudem nicht mehr, wie in der Hinrunde, durch Spieler der ersten Mannschaft kompensiert werden konnte. Oftmals wurden Spiele in der Schlussphase hergegeben, die in der Hinrunde noch sicherer Siege gewesen wären. Auch Verstärkungen wie Nuck (1919 Hoyerswerda) und später Teßmann (lange Verletzungspause) konnten den freien Fall nicht mehr stoppen.

Fast symptomatisch dafür gingen wir am letzten Spieltag nach einer 1:0 Führung auch noch sang und klanglos, völlig destabilisiert bei der Landesligareserve von Einheit Kamenz mit 6:1 unter. Positiv hervorzuheben ist sicher, dass wir die mit Abstand fairste Mannschaft der gesamten Liga waren und das mit Liebsch (11 Treffer/ Platz 10) und Geso (10 Treffer/ Platz 15) gleich 2 Torschützen in den Top 20 zu finden waren. Zudem haben wir uns am Ende trotz der vielen liegen gelassenen Punkte noch auf Platz 8, und damit eine Platzierung besser als in der letzten Saison, festgesetzt. Satte 25 Punkte wurden in der Festung am Schwarzwasser eingefahren.

Der Einbruch in der Rückrunde, die mangelnde Konstanz sowie eklatante Fitnessdefizite werden Athletiktrainer Nowotnick und Coach Krasowski noch weit in die kommende Saisonvorbereitung hinein beschäftigen. Ziel sollte es sein, das Reserveteam so auszugestalten, dass dieses Spielermaterial für die Erste liefert und nicht anders herum. Ein Philosophiewechsel muss her, damit die Zweite in der kommenden Saison ihren Beitrag leisten kann, um den Verein wieder einen weiteren Schritt nach vorn zu bringen.

Wir, der SV Zeißig 1993 e.V., möchten uns auf diesem Wege auch nochmal bei allen Sponsoren, Fans, Fahrern, Helfern und Freunden für die Unterstützung in der vergangenen Saison bedanken! Wir hoffen ihr seid auch nächste Saison wieder dabei.

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