Di. Sep 21st, 2021

Nach der starken (aber brotlosen) zweiten Halbzeit in Laubusch in der Vorwoche wollten die Reservisten des SVZ endlich wieder punkten. Gegen den Vorletzten aus Neschwitz ging es jedoch wieder mit einigen personellen Umstellungen. Gleich fünf Leistungsträger – also eine halbe Mannschaft – musste das Trainergespann Krasowski/Nowotnick im Vergleich zur Vorwoche ersetzen (Lange, Nuck, Kuhla, Frosch und Gerken fehlten). Dafür rückten Gronau und Kloß in den Sturm und Dietrich versuchte sich als Spielgestalter. Routinier Mitzscherling stand nach seinen Knieproblemen wieder in der Startelf und Helm unterstützte aus der ersten Mannschaft. Viel kam jedoch nicht zusammen. Nachdem einige Chancen in der Anfangsphase ungenutzt blieben netzte Neschwitz auf der anderen Seite bereits in der 17. Minute und erwischte den SVZ damit kalt. Viele Fehlpässe und mangelhaftes Zweikampfverhalten der Hausherren ließen danach auch nicht den Ausgleich erwarten. Im Gegenteil, Neschwitz erhöhte nach einem Freistoß aus dem Halbfeld per Kopf (30. Minute). Es fehlten weiter die zwingenden Aktionen nach vorne, so blieb es bis zum Halbzeitpfiff beim 0:2. Auch in Durchgang zwei fehlte die Durchschlagskraft auf Seiten des SVZ. Zu allem Überfluss brach sich SVZ-Keeper Köhler auch noch einen Finger, spielte jedoch bis zum Ende der Partie weiter. An ihm lag es nicht, dass in der 63. und 70. Minute ein Doppelschlag der Neschwitzer für die Entscheidung sorgte. 0:4! Den Gastgebern gelang weiter nichts gewinnbringendes. In den letzten 10 Minuten der Begegnung erzielten die Gäste gegen die an diesem Tag überforderten Zeißiger weitere 2 Treffer zum 0:6! Endstand.

Fazit: Eine bittere Niederlage, die es erst einmal zu verdauen gilt. Es ist viellicht noch etwas zu früh, um von einer Krise zu sprechen, doch es ist jetzt schon zu erahnen, dass die Reserve in eine schwere Saison hinein steuert. Es gilt ein paar Dinge zu hinterfragen und gemeinsam Lösungen für die nächsten Spiele zu finden. Gelingt es der Mannschaft – trotz aller Umbrüche – nicht, entsprechende Ergebnisse einzufahren, wird es schwierig werden in der Liga konkurrenzfähig zu bleiben. Gute Besserung an Rene Köhler und schnelle Genesung.

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