Do. Sep 23rd, 2021

Bei bestem Fußballwetter gastierte die Reserve des SVZ am Samstag beim FC Lausitz Hoyerswerda. Es sollte kein gewöhnliches Kreisligaspiel werden und zeigte eindrucksvoll, wo der einstige Traditionsclub und Vorzeigeverein Hoyerswerdas im Männerbereich angekommen ist. Durch die angespannte Personalsituation beim SVZ (Nikielewski verletzt, Kowal abwesend, Kuhla und Döhl -> erste Mannschaft) halfen die Standby Spieler Fritsch und Pickenbach aus, außerdem rückte Koar aus der A-Jugend ins Team. Schon in der munteren Anfangsphase der Partie schenkten sich beide Teams nichts. In der 17. Minute war es Wanzek, der zum 1:0 für den FCL einschob. Zeißig wurde danach stärker, so egalisierte Lange die Führung nur 5 Minuten später. Vor allem die A-Jugendspieler Laser und Koar machten auf Seiten des SVZ einen starken Eindruck, letzterer erzielte in der 24. Minute die verdiente Führung für die Gäste. Doch der FCL steckte nicht auf und kam mit dem 2:2 durch Weichert kurz vor der Halbzeit zurück ins Spiel. Wieder aus den Kabinen wurde das Spiel hitziger. Die Gastgeber versuchten nun sich mit übertriebener Härte Vorteile zu verschaffen, 4 gelbe Karten sprechen eine klare Sprache. In der 70. Minute kam es dann zu besagtem Eklat. Nach einem kurzen Wortgefecht zwischen Lange und Magdeburg packte die Nummer 11 des FCL Lange am Hals und würgte ihn heftig. Eine klare Tätlichkeit, die in ihrer Schärfe eine lange Sperre hätte nach sich ziehen müssen. Schiedsrichter Six beließ es bei einer Ermahnung nahm damit den Beginn der Eskalationsspirale billigend in Kauf. Danach verlor Zeißig völlig den Bezug zum Spiel, auch die Gangart wurde immer härter. Knapp 10 Minuten später stieg Frosch zu rustikal in einen Zweikampf mit Weichert. Referee Six, der nun völlig neben der Spur schien, zeigte hier den roten Karton. Bei der Aktion stürmten FCL-Anhänger mit Bierflaschen auf den Platz. Der darauf folgende Freistoß sprang durch den Zeißiger Strafraum, vorbei an Mann und Maus und schließlich ohne weitere Berührung ins Tor. 3:2 für den FCL. Kurz vor Abpfiff gelang der völlig konsternierten Mannschaft von Coach Krasowski der Ausgleich nicht mehr. Nach Langes verschossenem Elfmeter setzte Weichert kurz vor Abpfiff mit dem 4:2 den Schlusspunkt.

Ein Armutszeugnis sollte es sein, dass Magdeburg eine Entschuldigung bis dato schuldig blieb. So etwas hat auf dem Fußballplatz nichts zu suchen.

SVZ II: Gronau – Genz, Gerken, Schumacher, Frosch – Laser, Pickenbach (66.min Friedrich), Mitzscherling, Lange – Koar (90.min Hausding), Liebsch (67.min Fritsch)

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