Spielbericht 2. Männer – SpG Knappensee/ SV Zeißig 1993 2. : FSV Blau Weiß Milkel

Am vergangenen Samstag empfing die Blochwitz-Elf den bis dato für uns noch unbekannten FSV aus Milkel in Groß Särchen. Das letzte Aufeinandertreffen war wohl ein freundschaftlicher Kick im vergangenen Jahrzehnt.
Die Gäste starteten die Partie wie die sprichwörtliche Feuerwehr. Kein Wunder dass die Jungs aus Mikel heiß waren, denn die erste Auszeichnung konnten sie bereits lange vor dem Anstoß einsacken. Noch nie reiste ein Gast bereits 1:45h vor einer Partie an – neuer Rekord! Das nächste Mal dann gerne mit Frühschoppen unter vorheriger Anmeldung.
Zurück zum Spiel: Es dauerte nur 10 Minute bis die Offensivbemühungen der Gäste fruchteten und Kühnelt den Ball unhaltbar in den eigenen Kasten beförderte. Nach ca. 15 Minuten hatten sich die Gastgeber gefangen und auf das Match eingestellt. Viel passierte im ersten Durchgang allerdings nicht mehr. Kapitän Wersch, der das Netzen angekündigt hatte, scheiterte auf freier Bahn Richtung Gästekeeper an seiner eigenen Vorlage. Tirok machte es dann kurz vor der Pause besser, als er nach einer starken Vorarbeit durch Keck nur noch einschieben musste – 1:1 und gleichzeitig der Halbzeitstand.
Der zweite Durchgang bot dann deutlich mehr Tore und wohl die Erkenntnis für die Gäste, dass eine Partie über 90 Minuten andauert und die Kräfte aufgrund der agilen Startphase nicht ausreichten. Nach 60. Minuten konnte Keck den Ball in den Gästekasten kniehoch einflexen. Das Spielgerät befindet sich daher aktuell immer noch in ärztlicher Untersuchung. Kurz bejubelt, dann folgte aber schon der Ausgleich zum 2:2 durch Nitsche. Dieser hielt auch nur wenige Minuten, denn dann war es Schäfer vorbehalten mit einem starken Solo nach Vorabeit von Prox das 3:2 zu erzielen. Und als in der 73. Minute erneut Schäfer zur Anzeigetafel lief und den vierten Treffer vermeldete, kam nicht mehr viel von den Gästen. Den Schlusspunkt zum 5:2 setze wiederum Tirok, der sich souverän durchsetze, nachdem er die Pille mustergültig von Schleiernick serviert bekam.
Die Erkenntnisse des Spiels: Zwei starke Auftritte gab es zu vermelden – die Blochwitz-Elf fuhr nach einer anfänglichen Anpassungsphase einen verdienten Heimsieg ein und das Serviceteam stellte einen neuen Bockwurstrekord auf. In beiden Fällen bleibt festzuhalten: Qualität setzt sich halt am Ende durch! #YAMYAM
Und nicht zu vergessen die gelbe Karte für Ludwig, der auf Bank sitzend einen Streit zwischen Prox und Angermann schlichten wollte. Dumm gelaufen, die Mannschaftskasse freut sich dennoch.

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Posted by: Timm Dietrich on