So. Sep 26th, 2021

#derby: Für Unwissende ein bis zum heutigen Tag jährlich stattfindendes „Sportereignis“ mittelalterlichen Ursprungs in England – das Shrovetide-Fußballspiel. Sollen die in England mal machen, das Gemeindederby hat natürlich einen höheren Stellenwert und ist vor allem unter filigrantechnischen Gesichtspunkten von enormer Prägnanz für die Sportwelt. Daher nehmen wir es gleich vorweg, auch dieses Mal gewinnt das Team der Gemeindemetropole.

Von vorne erzählt, geht es los wie jedes Märchen. Der tapfere Ritter Lode aka Denny Schäfer eröffnet die Burgfestspiele mit einem schnellen Treffer. 1:0 für die Hausherren und erstmal ein gutes Gefühl beim Großteil der 150 Hoffräulein am Spielfeldrand. Nach 13 Umdrehungen dann aber ein halber Genickschlag innerhalb von 3 Minuten, in denen der Gast gleich dreimal die Kanonenkugel im Dankhoff-Rechteck unterbringen kann. Auch wenn der zweite Treffer auf eine Abseitsposition zurückgeht, dürfen sich die Recken nicht so einfach die Butter vom Brot schmieren lassen. Um so erstaunlicher war es, dass die Blochwitz-Eleven noch vor der Bockwurstpause egalisieren konnten. Der tapfere Schäfer erzielte dabei beide Treffer und hatte sogar noch den vierten auf dem Kopf. So aber blieb es vorerst beim 3:3.
Im zweiten Durchgang waren die Schwerter lange gekreuzt, einzelne Möglichkeiten vor dem Hoffräulein zu imponieren, waren auf beiden Seiten da. Erst mit zunehmender Spieldauer wurde das Werben der Gäste intensiver.
Mit der Konsequenz, dass nach der erneuten Führung nicht mehr viel kam von der heimischen SpG. Der fünfte Treffer besiegelte dann den Derbysieg für die SpVgg Lohsa Weißkollm. Die Männer mit ihrem Anhang freuten sich natürlich zu Recht, zusammen mit einem selbstgemalten Ornament. Erstaunlich, dass da wirklich jemand aufgepasst hat im Zeichenunterricht.

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