Fr. Sep 24th, 2021

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Bei wenigstens 10°C unter Null reiste der SVZ am vergangenen Samstag zum Nachholspiel gegen Kamenz’ Reserve. Bei klirrender Kälte war die Spielbekleidung der Akteure auch dementsprechend – von Bommelmützen über Schals bis hin zu langen Hosen unter den kurzen bekamen die einigen kälteresistenten Fans alles zu sehen. Das Spiel dagegen begann recht fade – Chancen blieben die Seltenheit. Der SVZ war recht defensiv eingestellt und wollte zunächst auf Konter lauern. Kamenz II war davon wohl überrascht und begann selbst eher verhalten. Hinzu kam auch, dass der Kunstrasenplatz – trotzdem sich die Kamenzer Platzwarte viel Mühe gaben, ihn schnee- und eisfrei zu bekommen – ziemlich schwierig zu bespielen war. Sobald der Ball aufsetzte, war seine weitere Flugbahn sehr schwer zu berechnen. So kam es zu vielen Fehlpässen auf beiden Seiten und zu nur wenigen Torraumszenen. Kamenz hatte dabei dennoch sichtbar mehr Spielanteile, die besseren Chancen zum Torabschluss – auch wenn es nur 2-3 waren – hatten dagegen die Gäste. Nach 45 Minuten ging es dann torlos zum nicht nur metaphorischen Pausentee. In der zweiten Spielhälfte hatten sich die Teams dann schon etwas mehr auf das Geläuf eingestellt. Zeißig gelang es noch besser, hinten kompakt zu stehen, weshalb der Gastgeber sein Pressingspiel aus Halbzeit eins nicht mehr so gut zum Zuge kommen lassen konnte. In der 71. Spielminute dann das einzige Tor des Tages: Langer Befreiungsschlag des SVZ aus der eigenen Defensive auf Rostam Geso, der den Ball gut behaupten, sich gut im 1:1 durchsetzen und zum 0:1 einnetzen konnte. Anschließend versuchte es Kamenz II immer öfter mit langen Bällen in die Spitze, wirklich gefährlich wurde es für Zeißig dabei aber nicht mehr, sodass die knappe Führung resolut verteidigt werden konnte. Dennoch: ein „Zittersieg“.

Die Zeißiger wünschen sich sicher, dass es beim nächsten Nachholspiel am kommenden Wochenende in Hochkirch wieder drei Punkte zu holen gibt und dass das Quecksilber im Thermometer bis dahin etwas nach oben klettern kann.

 

SVZ: Christoph Fromelius – Marco Helling; Felix Döhl; Tony Bach; Nico Heinecke; Tom Tschierske – Nico Helm (63.min Kevin Gaede); Rostam Geso (90.min Florian Kuhla); Andreas Kober; Tom Genz (89.min Francis Pieprz) – Robert Lange

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