Do. Sep 23rd, 2021

SVZ

Bildquelle: WM

Am vergangenen Samstag gastierte der SV 1910 Edelweiß Rammenau beim SV Zeißig. Die Gastgeber begannen recht verhalten, Rammenau bestimmte das Spiel. Beiden Kontrahenten war jedoch anzumerken, dass ihnen der starke Wind, der über den Platz fegte, zu schaffen machte, was sich in zahlreichen Fehlpässen widerspiegelte. Wirklich zwingende Torchancen konnten beide Mannschaften nicht herausspielen, sodass die Zuschauer nicht gerade eine attraktive Kreisoberligapartie verfolgten. Kurz vor dem Halbzeitpfiff wurde dann David Schumacher rechts außen freigespielt, der den Ball flach in den Strafraum brachte, wo Rostam Geso als Abnehmer zum eher überraschenden 1:0 einschieben konnte. Da der SVZ sich in der zweiten Spielhälfte nicht hinten festspielen lassen wollte, richtete „General“ Weichert die Aufstellung und Taktik offensiver aus. Dies sollte sich im weiteren Spielverlauf bezahlt machen. Die Zeißiger spielten nach und nach immer mehr Entlastungsangriffe heraus und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. In der entscheidenden Phase gelang dann Andreas Kober nach schönem Passspiel das 2:0. Dies gab dem SVZ noch mehr Selbstsicherheit, sodass auch in der Folge munter kombiniert wurde und Torchance um Torchance erspielt wurde. Rammenau versuchte weiterhin, den Anschlusstreffer zu erzielen, fand aber kein probates Mittel, die Zeißiger Hintermannschaft zu umspielen. Mit Rammenaus Offensivbemühungen schufen sich für den Gastgeber natürlich auch Räume zum Kontern. In der 80. Minute erzielte Rostam Geso wiederum nach ansehnlichem Passspiel unter Ausnutzung ebendieser Räume das entscheidende 3:0. Kurz vor Abpfiff erhöhte Kevin Gaede sogar noch auf 4:0. Nach der eher desolaten Vorstellung in der ersten Spielhälfte mag dieses Ergebnis etwas zu hoch erscheinen. Wenn man aber die Chancen für den SVZ in der zweiten Halbzeit, von denen auch etliche ungenutzt blieben, Revue passieren lässt, stellt man jedoch fest, dass das Ergebnis auch der Höhe nach in Ordnung geht.

 

SVZ: Zschorlich – Helling; Heinecke; Döhl; Tschierske – Guroll; Bach; Görner (46.min Gaede); Schumacher – Geso; Kober (75.min Schäfer)

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