So. Sep 19th, 2021

Am vergangenen Samstag gastierte die DJK Sokol Ralbitz/Horka beim SV in Zeißig. Die Zeißiger wollten nach der Derbypleite am vorangegangenen Wochenende gegen Bergen nun wieder drei Punkte einfahren. In der ersten Hälfte stellte sich die Partie als sehr körperbetont und mittelfeldlastig dar. Zeißig hatte leichte Feldvorteile und die besseren Chancen. So scheiterten etwa Bachs platzierter Schuss aus zweiter Reihe auf die rechte Torecke der Gäste sowie ein Flugkopfball von Petko am Ralbitzer Schlussmann Gloxyn, der ein aufs andere Mal gut parieren konnte. Die DJK kam durch schnelle Gegenangriffe des Öfteren in die Zeißiger Hälfte, jedoch kaum gefährlich nah vor das Tor von Mietschke, dessen Job sich daher weitestgehend auf das „Herunterpflücken“ hoher Bälle beschränkte. So ging es mit einem 0:0 in die Kabinen. Die zweite Spielhälfte knüpfte nahtlos an die erste an, was Ballbesitz und Spielanteile angeht. Der Gastgeber konnte sich per Kurzpassspiel zwar einige Male durch das Mittelfeld spielen, der entscheidende Pass allerdings landete dann zumeist in der Ralbitzer Verteidigung bzw. in den Händen deren Schlussmanns. Die Gäste konzentrierten sich primär darauf, hinten gut aufgestellt zu sein, wodurch es im Spiel nach vorn häufig bei langen Pässen blieb, die die wenigen aufgerückten Spieler nur selten verwerten konnten. Zählbares kam dabei jedenfalls nicht heraus. So biss sich der SV an der Ralbitzer Verteidigung die „Zähne aus“. Kurz vor dem Schlusspfiff hatte der aufgerückte Zeißiger Innenverteidiger Nusa nach einer Ecke die Großchance, doch noch die Führung zu erzielen. Sein Kopfball ging jedoch einen knappen halben Meter am linken Torpfosten vorbei. So blieb es beim 0:0, was auf Grund des Spielverlaufs, der energischen Verteidigung von Ralbitz/Horka und der mangelnden Konzentration beim „letzten Pass“ aus Zeißiger Sicht, auch so in Ordnung geht.

Auch wenn für den SV mehr möglich gewesen wäre, sollte man nicht den zwei Punkten im ersten torlosen Zeißiger Spiel in dieser Rückrunde hinterhertrauern, sondern sich mit Hochdruck auf das kommende Wochenende vorbereiten. Dann nämlich geht es nach Nebelschütz, wo der Tabellensechste auf Zeißig wartet.

 

 

SVZ: Mietschke – Tschierske; Döhl; Nusa; Mitzscherling –Helling; Kummer (60.min Lange); Bach; Petko – Kober; Walter (60.min Jannack)

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