Fr. Sep 24th, 2021

 

Am vergangenen Sonntag ging es für den SV Zeißig nach „Schiebock“ zu Bischofswerda II. Zeißig hatte in der vergangenen Saison beide Spiele gegen Bischofswerda gewinnen können und wollte daran anknüpfen. Die Gastgeber bestimmten jedoch von Beginn an das Spiel. Sie drückten die Zeißiger tief in deren Hälfte, wenngleich hochkarätige Chancen ausblieben. Dies dauerte bis zur 30. Minute an als Andreas Kober die Gäste mit einem Abstauber, aber mit enormem Einsatz, etwas überraschend in Führung brachte. Der SVZ hätte danach durchaus noch nachlegen können, jedoch wurden die sich dazu bietenden Chancen leicht fahrlässig vergeben. So ging es mit dem 0:1 in die Kabinen. Die Zeißiger konnten damit zunächst zufrieden sein und spielten nach dem Seitenwechsel vorerst beherzter nach vorne, auch weil Bischofswerda II mehr Konzentration in die Offensive legte, was sich auf die Defensive mit größer werdenden Lücken auswirkte. In der 60. Minute spielte Zeißig wieder einen dieser Angriffe und Paul Schimkus wurde rechts außen bedient. Dieser sah, dass der Torhüter der Gastgeber, der offensichtlich mit einer Flanke rechnete, ein gutes Stück aus seinem Tor herausgelaufen war, und mit einem Roberto-Carlos-Gedächtnisschuss mit dem Außenspann vollendete er direkt zum 0:2. Bischofswerda, davon sichtlich bedient, drehte nun auf. In der 67. Minute erhielten sie Einwurf auf Höhe des Zeißiger Sechzehners, Schkoda bekam den Ball auf die Füße, drehte sich in den Mann und es gab einen heftig umstrittenen Elfmeter-Pfiff. Den fälligen Straßstoß verwandelte der vermeintlich Gefoulte selbst – 1:2. Bischofswerda drückte weiter. In der 74. Minute spielten die Gastgeber den Ball lang zur Eckfahne, ein „Schiebocker“ flankte den Ball in den Strafraum, wobei viele ihn vor der Flanke bereits deutlich im Aus sahen. Seidler war Abnehmer dieser Hereingabe und glich zum 2:2 aus. Zeißig erzielte im Anschluss daran noch einen Treffer, der jedoch nicht gewertet wurde, weil der Unparteiische zuvor ein Foul des Torschützen (Denny Görner) gesehen haben wollte. Schlussendlich blieb es bei einem leistungsgerechten Remis, das für den SVZ natürlich wegen der Art, wie die Gegentreffer fielen, extrem bitter schmeckte.

SVZ: Zschorlich – Genz; Nusa; Döhl; Tschierske – Geso (90.min Lange); Guroll; Bach; Görner; Schimkus (89.min Kümmig) – Kober

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