So. Sep 19th, 2021

Am Sonntag kam es zum ersten Mal in der Zeißiger Vereinsgeschichte zum Duell mit dem großen Stadtrivalen vom HSV 1919 1. Mannschaft. Über 200 Zuschauer sahen die Verschiebung der fußballerischen Machtverhältnisse in Hoyerswerda. Die Vorzeichen für das Duell im Jahnstadion konnten jedoch unterschiedlicher nicht sein. Zeißig grüßte von der Tabellenspitze, während der Absteiger aus dem Jahnstadion auf dem vorletzten Tabellenplatz harrte. Da am Tag zuvor Großröhrsdorf federn ließ, wollte man seinen Vorsprung auf diese Mannschaft ausbauen. Zeißig ging von Anfang an Druckvoll vorne drauf und kam auch bereits in der 3. Spielminute durch Goalgetter Andreas Kober zum 1:0. Danach gab es jedoch einen Bruch im Spiel des SVZ. 1919 stand tief und unseren Mannen fiel nichts ein, dieses Abwehrbollwerk zu überwinden. Viele Fehlpässe in der Offensive waren die Folge. Wenn 1919 mal den Ball bekam wollten sie schnell nach vorn spielen, jedoch waren die Pässe in die Tiefe zu ungenau, sodass es keine Gefahr für das Gehäuse von Gronau, welcher den verletzten Zschorlich vertrat, aufkam. So plätscherte das Spiel ohne großen Chancen vor sich hin. In der 42. war jedoch noch einmal Andreas Kober mit dem Kopf zur Stelle und nutze die 2. Chance im Spiel zum 2:0 für den Gast vom Schwarzwasser. Danach ging es in die Pause und auch die 2. Halbzeit sollte den Zuschauern nicht das gewünschte Derby bringen. Im Gegenteil. Es gab weiterhin das gleiche Bild wie in Halbzeit 1 zu sehen. 1919 steht Tief, Zeißig rennt an aber findet keine Lücke. Wer Chancen in diesem Spiel suchte wurde enttäuscht. Auch nachdem Guroll in der 80. Minute die Rote Karte nach einer Notbremse sah, gelang es den Gastgebern nicht den Anschlusstreffer zu erzielen und so gestalteten sich die restlichen 10 Minuten genauso langweilig wie die vorangegangen 80. Ausser ein paar Konterchancen der Gäste und einer Rudelbildung kurz vor Schluss, welche den Derbycharakter ein wenig offenbarte, gab es nichts mehr und somit gewinnt Zeißig am Ende wenig glanzvoll mit 2:0 gegen den „großen“ Rivalen aus der Stadt.

 

SVZ: Gronau – Tschierske, Guroll, Franke (89´Helling), Schumacher – Kümmig (53´Lange), Bach, Schuster, Görner – Geso (77´Nusa), Kober

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