Fr. Sep 24th, 2021

SVZ

Ein richtiges spannendes Stadtderby endete mit Jubel beim Spitzenreiter Zeißig nach einem HFC-Eigentor in der letzten Minute – ausgerechnet durch Kapitän Christopher Heinze. „Der Sieg ist glücklich“, sagte SVTrainer Stefan Hoßmang. „Wir haben speziell in der ersten Halbzeit keine gute Leistung gezeigt, obwohl uns die frühe Führung Sicherheit hätte geben müssen.“ 160 Zuschauer im Jahnstadion sahen einen Traumstart der Gäste: Nach einer Ecke legte René Guroll mustergültig auf Rostam Geso ab, der keine Mühe hatte den Ball aus kurzer Distanz über die Linie zu drücken. Da war noch keine Minute gespielt. Danach stimmten Abwehr und die Zuordnung bei den Zeißigern nicht mehr. Der HFC war jetzt besser in der Partie und konnte das Spiel per Doppelschlag durch Jakob Bramborg zum 2:1 drehen (14./23.). In der Pause ermutigte HFC-Trainer Enrico Krüger seine Spieler, weiter nach vorn zu spielen. „Meine Männer haben heute das beste Spiel der Saison abgeliefert und konnten überzeugen“, lobte der Coach, der aber ansehen musste, wie die Zeißiger mit sehr viel Elan aus der Kabine kamen. Die Hoyerswerdaer waren zu Beginn der zweiten Halbzeit noch nicht richtig auf der Höhe, als Zeißig durch eine tolle Einzelleistung von Rostam Geso der 2:2-Ausgleich gelang (47.). Danach war die Partie offen. Die Gastgeber spielten sehr gut mit. Die Abwehrreihen machten es den Zeißigern schwer. „Der HFC hat es taktisch sehr gut gemacht“, meinte auch SVZ-Trainer Stefan Hoßmang. Als sich viele schon mit dem Unentschieden abgefunden hatten, konnte Zeißigs Andreas Kober Benjamin Müller gut in Szene setzen. In dessen scharfe Hereingabe lief Christopher Heinze so unglücklich, dass er ins eigene Tor traf. „Der HFC hätte einen Punkt verdient gehabt“, fand der zweifache Torschütze Rostam Geso. „Aber wir sind froh, die drei Punkte geholt zu haben und weiterhin ungeschlagen die Staffelspitze zu halten. Uns allen war schon vor dem Spiel klar, dass es richtig schwer werden wird und genauso ist es auch gekommen.“ Und Mitspieler Nico Helm ergänzte: „Das war ein enges kampfbetontes Spiel mit glücklichem Sieg für uns. Ein Remis wäre gerecht gewesen“. Stefan Hoßmnag ärgerte sich, wie die beiden Gegentore zustande gekommen sind. „Dennoch hat die Mannschaft an sich geglaubt und einen Rückstand gedreht. Das ist positiv“, so der SVZ-Trainer. Und wirklich sauer konnte sein Gegenüber Enrico Krüger nicht sein. „Als teamfördernde Maßnahme gehen wir heute Abend gemeinsam essen“, kündigte der HFC-Trainer an.

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Quelle: Sächsische Zeitung

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