Zeißig zieht das Ost-Derby – und das auch noch überaus klar

Das Sonntags-Nachmittags- war zugleich eine Art Sechs-Punkte-Spiel. Klar ist Zeißig der Klassenerhalt nach Muskaus selbstgewähltem Zwangsabstieg so gut wie sicher. Dass der Tabellenletzte und in grauer Vorzeit (1943 und 1944) gewesene Deutscher Meister Dresdener SC (9 Punkte) an den letzten paar Spieltagen noch an die Nichtabstiegsplätze heranschnuppern kann, deren ersten vor diesem Spieltag Trebendorf (22 Punkte) innehatte, Zeißig mit 23 knapp davor rangierte (Platz 10), ist wohl nur noch theoretisch möglich. Aber die Hoyerswerdaer wollen es ja sportlich aus eigener Kraft schaffen. Andreas Kober war es, der in der 17. Minute mit dem 1:0 die Weichen in Richtung Sieg stellte. Denny Görner legte keine zehn Minuten später das 2:0 aus der Sicht der Gäste nach (25.). Die Vorentscheidung besorgte dann wieder Andreas Kober, dessen 3:0 kurz nach der Pause (48.) Trebendorf wohl mitten ins Herz traf. Rostam Geso nutzte die Konfusion zum 4:0 (51.) und René Guroll machte den Deckel drauf (5:0 / 82.). SVZ-Kapitän Tony Bach übte sich nach der Partie in Bescheidenheit: „Geschlossene Mannschaftsleistung, verdienter Sieg, wichtiges Erfolgserlebnis. Wir haben die kleine Siegesserie fortgesetzt und uns viel Selbstvertrauen für das nächste Spiel gegen Weixdorf geholt.“

 

Quelle: Sächsische Zeitung

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