So. Sep 19th, 2021

SVZ

Das Spiel startete erwartungsgemäß: Wittichenau stand tief und lauerte auf Konter. Die Zeißiger hatten damit in der Anfangsphase einige Schwierigkeiten. Eine gute Kontermöglichkeit der Wittichenauer setzte Christoph Rettig in der 10. Minute nur an den Pfosten. Zeißig bekam nun aber mehr und mehr Spielkontrolle. Folgerichtig gelang Denny Görner das 1:0 (14.). Dabei blieb es bis zum Pausenpfiff. Nach dem Seitenwechsel dasselbe Bild: Zeißig drängte auf die Vorentscheidung. Wittichenau lauerte weiter auf Konter. Als der Zeißiger Rostam Geso (74.) per Foul im Strafraum gestoppt wurde, gab es einen Strafstoß. Den verwandelte Tom Tschierske zum 2:0. Das war dann auch schon die Vorentscheidung, denn die Wittichenauer gaben sich zusehends auf. Das machte es den Gastgebern in der Schlussphase leicht, zu weiteren Toren zu kommen. Der eingewechselte Kevin Gaede erzielte das 3:0 (82.). Robin Unruh (88.) und Andreas Kober (89.) schraubten das Ergebnis auf ein auch in dieser Höhe verdientes 5:0 hoch. „Mit dem heutigen Sieg bleiben wir auch im letzten Heimspiel der Hinrunde zu Hause ungeschlagen und unangefochten an der Spitze“, freut sich Andreas Kober. „Wir spielen 70 Minuten gut mit, machen aber leider nichts aus unseren wenigen Chancen. Der Sieg für Zeißig geht in Ordnung, fiel aber drei Tore zu hoch aus. Doch für uns geht es weiter“, so der Wittichenauer Kapitän Benjamin Pohl. „Der Knackpunkt im Spiel war das 2:0. Das war kein Elfer, weil unser Tormann zuerst am Ball war. Danach waren wir zu unkonzentriert und haben es Zeißig leicht gemacht, drei weitere Tore zu erzielen. Zeißig war aber die bessere Mannschaft und hat verdient gewonnen“, lautete das Fazit von DJK-Trainer Waldemar Adamowicz. Und sein Trainer-Kollege Stefan Hoßmang erklärte: „Es ist das Geduldsspiel geworden, das wir erwartet haben. Der Gegner stand tief, hat selbst wenig Initiative ergriffen und auf unsere Fehler spekuliert. Mit dem Elfmeter war der Bann gebrochen. Wir wirkten dann viel befreiter und haben endlich Fußball gespielt. Wichtig war auch, dass die Wechsel alle gegriffen haben. Insgesamt war es ein hartes Stück Arbeit, um den Widerstand zu brechen.“

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Quelle: Sächsische Zeitung

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